Egerländer-Tanzgruppe-Dillenburg

Egerländer Gmoi  Dillenburg

Kirwa

 

Kirwa

Bange Blicke gab es im Vorfeld, waren doch mit dem verkaufsoffenen Sonntag, dem Fischmarkt, fehlenden Parkplätzen und der Generalprobe für das Musical gleich mehrere aktuelle Probleme für unseren Kirwa-Nachmittag aufgetreten. Doch das war alles kein Problem, kamen doch über 120 Gäste in den Pfarrsaal. Zusätzliche Tische für den Besucheransturm mussten gestellt werden. „Die Worte >Kirwa-Kuchen< und >Floselkuchen> haben Kindheitserinnerungen geweckt, deswegen sind wir hier.“ Dies hörte man mehrfach im Besucherkreis. Aber auch die Darstellung der Egerländer Tänze lockte viele Gäste an, die von Carsten Trams, der auch durch das Programm führte, begrüßt wurden.Backteam 2009

Die Singgruppe, verstärkt durch die Egerland-Jugend, eröffnete die Veranstaltung mit „Bunt sind schon die Wälder“ und „Wåu bist gwest“. Die Kinder-Tanzgruppe zeigte aus ihrem Repertoire die „Zigeunerpolka“und den „Kikeriki“. Die Egerland-Jugend brachte zwei Nicht-Egerländer Tänze: den „Zweischritt aus Pommern“ und den „Sprötzer Achterrüm“ aus der Lüneburger Heide. Bei den gemeinsamen Tänzen „Da Howansook“ und „Schäi(n) lustigh“ war die Bühne fast überfüllt. Lang anhaltender Beifall bedachte die Tänzer. Gedanken zum Kirwa und das Gedicht „Herbst“ trug Gudrun Ramisch vor, während Jürgen Schuster mit „In 50 Jahren ist alles vorbei“ einen nachdenklichen Aspekt in die Veranstaltung einbrachte.

Mehrere Bleche Kirwakuchen wurden am Vortag von dem Backteam der Gmoi in der Bäckerei Eckstein hergestellt. Die Egerländer Spezialität fand reißenden Absatz zum Kaffee, aber auch zum Mitnehmen für die zuhause gebliebenen Älteren.

Singen